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News

Teltschikturmfest 2008

am 7.September 2008

Teltschikturm Viel Glück mit dem Wetter hatten die Veranstalter und Gäste des diesjährigen Teltschikturmfestes. Am Morgen, als die letzten Zelte aufgebaut wurden, ging der letzte Regenschauer an diesem Samstag über dem Turm herunter.

Dann kam die Sonne heraus und das Fest konnte mit einer 7 km Brunnenwandertour rund um den Teltschikturm und einer ca. 30 km langen Mountainbiketour durch den Odenwald starten.

Übergabe Wärnebildkamera Während sich zahlreiche Radfahrer und Wanderer auf diesen Strecken befanden, wurde gegen 11:00 Uhr von Bürgermeister Hans Zellner eine neue Wärmebildkamera an die Feuerwehren des Steinachtal's (Altneudorf, Heddesbach, Heiligkreuzsteinach, Lampenhain, Schönau und Wilhelmsfeld) offiziell überreicht. Diese Kamera im Wert eines Kleinwagens ist vielfältig einsetzbar z.B. Orientierung in verrauchten Räumen, Suche nach Glutnestern oder Wärmedifferenzen oder Suche vermisster Personen. Zu Gast waren auch Kameraden aus unserer Partner-Feuerwehr Kirchham in Österreich, die uns an diesem Wochenende einen Besuch abgestattet hatten.

Geopark-Rangerin Iris Lippert referierte vor interessiertem Publikum über den Odenwald und den Rheingraben.

Teltschikturm Für die Ferienfreizeit der Kinder wurde durch Kameraden der Feuerwehr und Mitglieder der Jugendfeuerwehr einige Spiele im Rahmen des Festes, wie Schlauchkegeln oder Zielspritzen mit eine Kübelspritze, durchgeführt.

Gegen 14:00 Uhr startete dann der erste Teltschikturm-Treppenlauf mit 36 Läufern in verschiedenen Altersgruppen. Sieger aller Gruppen und der somit auch der Jugendlichen wurde Moritz Klapdohr, Wilhelmsfeld in 40,55 Sekunden. Bei den Männern gewann Anton Stipic, Wilhelmsfeld in 41,58 Sekunden, bei den Frauen Lisa Kierig, Heidelberg in 43,24 Sekunden und bei den Senioren Karlheinz Lammer, Unterflockenbach in 1:16,02 Minuten. Die Ergebnisse im Detail finden sie hier.

Für das leibliche Wohl gab es Kartoffelsuppe aus der Feldküche, frischer Pflaumenkuchen aus dem Holzbackofen und Bratwurst und Steaks vom Holzgrill.

Mehr Bilder gibt es hier

Ein besonderer Dank für die freundliche Unterstützung geht auch an das Restaurant Talblick und an die Firma Kling Versorgungstechnik GmbH.

Frank Zocher
geändert am 28. 08. 2012

Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 10. September 2008 / Rund um Heidelberg

192 Stufen in gut 40 Sekunden hoch gehechelt

36 Läufer gingen beim ersten Treppenlauf des Teltschikturmfestes an den Start - Neue Attraktion stieß auf großes Interesse

Von Doris Weber

Wilhelmsfeld. "Am Anfang geht's noch, aber dann spürt man seine Beine", gibt Jonas noch leicht außer Atem zu. Und: "Bei den letzten beiden Etagen kämpft man nur noch, dass man überhaupt ankommt." Der 14-Jährige war einer der Läufer, die am ersten Teltschikturm-Treppenlauf teilgenommen hatten. Am Ende belegte er in seiner Altersklasse der unter 15-Jährigen den dritten Platz.

Der Lauf war die neue Attraktion des Teltschikturmfests, das die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr, dem Heimatkunde-Kulturwerte- und Denkmalpflegeverein regelmäßig organisiert, unterstützt von einer tatkräftigen Seniorengruppe. Bürgermeister Hans Zellner freute sich.

Beim Aufbau des letzten Zeltes rund um den Turm wurden die Helfer noch von einem Regenschauer überrascht, aber dann hatten sie Glück und es blieb trocken. Und das ist wichtig für das Fest unter freiem Himmel. Denn das Fest auf dem Schriesheimer Kopf ist Anziehungspunkt für Wanderer, Radfahrer und alle Naturverbundenen, wie die Zahl der Fußgänger mit gleichem Ziel zeigte.

Nicht nur der Ort liegt mitten im Wald, auch das Festprogramm ist mit der Brunnentour für Radfahrer und für Wanderer und der geführten Geopark-Rangertour ausgesprochen naturverbunden. Und der jüngste Wettbewerb, bei dem es tolle Pokale zu gewinnen gab, ließ die Teilnehmer - anders als das Vorbild der Hochhausläufer - immerhin in frischer Waldluft nach oben steigen.

So konnte Rudolf Klapdohr, der den Lauf mit Unterstützung mehrerer Helfer organisiert hatte, mit der Premiere zufrieden sein. Der ASC hatte die technische Ausrüstung, wie etwa die Lichtschranke an Start und Ziel, bereitgestellt. Andere schrieben für die Auswertung der Daten eigens ein Softwareprogramm.

Das Engagement war groß. Als dann aber die ersten Anmeldungen nur zögerlich eintrudelten, hatten die Veranstalter schon geglaubt, die Mühen seien vergebens. Doch es kam anders. Am Ende hatten 36 Läufer den Aufstieg gewagt. Manche von ihnen wollten es gar ein zweites Mal wissen und erklommen bei einem zweiten Start erneut die 192 Treppenstufen, um sich noch einmal in schnellstmöglicher Geschwindigkeit in 36 Metern Höhe auf der leicht schwankenden Plattform den Wind ordentlich um die Nase wehen zu lassen.

Mehr als "einfach nur geschafft" hatten es schließlich die Gewinner. In der Gruppe der Männer siegte Anto Stipic mit 41,58 Sekunden. Schnellste Frau war Lisa Kierig aus Heidelberg. Sie kam nach 43,24 Sekunden auf der Plattform an. Karlheinz Lammer aus Oberflockenbach passierte nach einer Minute und 16,02 Sekunden die Lichtschranke. Schnellster Jugendlicher war Moritz Klapdohr, der mit einer Zeit von 40,55 Sekunden auch Tagesschnellster war.

Mit seiner Mannschaft "Das Team" belegte er zudem den ersten Platz der Mannschaftswertung. Die vier Jungs des Teams, wobei nur die besten drei Zeiten gewertet wurden, hatten sich auf den Wettbewerb vorbereitet, wie Christian Wernz, zweiter bei den Jugendlichen, erzählte. Etliche Wochen lang trainierten sie für den großen Tag. Das Ergebnis ihres Trainings konnte sich sehen lassen.

Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 11. September 2008 / Rund um Heidelberg

Nagelneue Kamera für die Wehren

Wärmebildkamera soll helfen, Glutnester zu entdecken

Wilhelmsfeld. (dw) Was eignet sich besser als das Forum einer öffentlichen Veranstaltung, um den Feuerwehren im Steinachtal ein erstes, gemeinsam zu nutzendes Gerät zu überreichen? Das Fest am Teltschik-Turm bot eine solche Gelegenheit, zumal die örtliche Freiwillige Feuerwehr Mitveranstalter war. Und so konnten die Wehren aus Heddesbach, Heiligkreuzsteinach, Schönau, Altneudorf und Wilhelmsfeld eine nagelneue Wärmebildkamera in Empfang nehmen.

Aus Sicht von Bürgermeister Hans Zellner kann die erste gemeinschaftliche Anschaffung durchaus als Beginn der so oft beschworenen interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Feuerwehren gewertet werden. Manfred Holtzmann, ehemaliger Bürgermeister und heutiger Wilhelmsfelder Ehrenbürger, war mit der Idee etwas Gutes für alle Steinachtaler zu tun, an Zellner herangetreten, erinnerte sich Feuerwehrkommandant Reiner Hertel. "Gemeinsam kann man mehr leisten als allein", so lautete außerdem die Überzeugung Zellners, die er als Botschaft der Aktion voranstellte.

Gemeinsam überlegte man, die übrigen Kommandanten mit ins Boot zu holen, was in Anerkennung ihres großartigen Dienstes keine ganz einfache Sache gewesen sei, so Zellner. Die Anschaffung einer Wärmebildkamera sei gerade bei Wohnungsbränden mit oftmals versteckten Brandnestern sinnvoll. Darüber war man sich einig. Einig wurde man sich schließlich auch über ihren Erwerb.

"Das hochsensible Gerät kostete rund 13 800 Euro", berichtete Zehner. Ein stolzer Betrag, so dass auch die Bereitstellung der Mittel zur gemeinschaftlichen Aktion wurde. Der Badische Gemeindeversicherungsverband, der zur Übergabe von Daniel Falkenburg vertreten wurde, spendete 3500 Euro. Die Sparkasse, vertreten durch Manfred Rein, gab weitere 4000 Euro. Und schließlich holten die beteiligten Gemeinden aus ihren Säckeln zusammen noch einmal 6300 Euro. Dieses Engagement ließ auch fast alle Bürgermeister an der Übergabe teilnehmen.

Ihren Standort wird die Kamera übrigens in Wilhelmsfeld haben. Werner Kissel ist dort nicht nur bei der Feuerwehr aktiv sondern auch Fotograf - eine ideale Verbindung. So wird er die Ausbildung seiner Kameraden an der neuen Kamera übernehmen. Blieb kurzfristig die bange Frage, was die Kamera in Wilhelmfeld nutzt, wenn es in Heddesbach brennt. Doch auch daran hatte man gedacht. Vorrangig sei das Löschen und bis das erfolgt sei, sei auch die Kamera am Unfallort eingetroffen, beruhigte Bürgermeister Hans Zellner.