Termine

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15.07.
18:00
Maschinistentreffen

1 h Wartung
Pumpenbedienung

 
25.07.
08:00
Übung
Ort:

Gerätehaus

Thema:

Löschangriff Teil 1 , Vornahme 1+2 Rohr

 
06.08.
19:00
Übung
Ort:

Gerätehaus

Thema:

Löschangriff Teil 2 , Vornahme Sonderrohr

 
22.08.
08:00
Übung
Ort:

Gerätehaus

Thema:

Verhalten an der Einsatzstelle

 
26.08.
18:00
Maschinistentreffen

1 h Wartung
Offenes Gewässer

 

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News

Ausflug in den Spreewald

vom 3. - 6.Oktober 2013

Ausflug in den Spreewald Donnerstag, 3.Oktober 2013, 6:30 Uhr – unser Bus für den lang geplanten Ausflug in ein verlängertes Wochenende in den Spreewald stand pünktlich an der Bushaltestelle Autohalle bereit. Schnell waren alle Koffer und Reisetaschen verstaut und so konnte es pünktlich losgehen. Nach drei weiteren Zustiegsmöglichkeiten war die Reisegruppe vollständig. So ging es über die Autobahn vorbei an Darmstadt, Frankfurt zum Autobahndreieck Kirchheim. Hier stieg unser neuer Busfahrer zu, der uns von nun an perfekt durch die nächsten 4 Tage fahren sollte. Weiter ging es vorbei an Bad Hersfeld und Eisenach zur Mittagsrast bei einer Erfurter Raststätte. Hier gab es die früh am Morgen frisch aufgebackenen Brötchen, Knackwürstchen und etwas Käse als Stärkung. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an die fleißigen BäckerInnen – frische Brötchen und Brezeln am Feiertag waren schon eine Herausforderung! Gut gestärkt ging es nun weiter über Weimar, Jena, Chemnitz, Dresden, wo wir noch mal eine kurze Rast machten, weiter nach Lübbenau.

Ausflug in den Spreewald Die Raststätte bei Dresden hatte wider Erwarten noch einen ziemlich hohen Bildungswert in Bezug auf unser aller Sprachentwicklung. Wer hätte wohl vorher gewusst, was „oarschwerbleede“ bedeutet….Falls es immer noch Menschen gibt, denen das Wort nichts sagt – Vorsicht, „sglatschtglei!“

Zu wichtigen und größeren Städten versorgte uns netterweise Horst Oelschläger mit wichtigen und interessanten Informationen. Vielen Dank dafür! (Dank der Vergesslichkeit des menschlichen Hirns konnte er seine Aufzeichnungen vom letzten Ausflug nach Berlin zum Teil wieder nutzen – oder habe ich da was verwechselt?)

Gegen 16:00 Uhr in Lübbenau angekommen wurden schnell die Zimmer in Beschlag genommen, um dann die freie Zeit bis zum Abendessen zu nutzen. Ob nun bei einer Tasse Kaffee am hoteleigenen Teich, einem Spaziergang durch Lübbenau oder einer kurzen Schnuppertour auf Segways, alle konnten bei blauem Himmel einen schönen sonnigen Nachmittag genießen.
So ging es dann 19:00 Uhr zum ersten Abendessen in unserem Hotel. Leider löste die teilweise schlechte Qualität des Abendessens bei einigen Reiseteilnehmern lauten Unmut aus.

Ausflug in den Spreewald Am nächsten Morgen stand unser Bus wieder pünktlich zur Abfahrt für die Fahrt zum nah gelegenen Schlosspark von Lübbenau bereit. Hier angekommen wanderten wir etwas orientierungslos, aber immerhin GPS geleitet (GPS –God Protects Searchers) durch den Schlosspark. Ziel war das Museumsdorf Lehde, wo unsere mehrstündige Kahnfahrt starten sollte. Auf der Suche nach den richtigen Brücken über die vielen Fließe, spazierten wir im Schlosspark hin und her, am Ende kamen wir aber doch pünktlich 11:00 Uhr am Hotel Starick an.

Ausflug in den Spreewald Nach kurzer Absprache mit dem Hotelrezeption und dem Eigentümer startete eine wunderschöne idyllische Kahnfahrt mit zwei Kähnen durch Lehde in Richtung Hochwald. Die Kahnfährmänner stakten die Boote ruhig und gelassen durch das Biosphärenreservat, erzählten über Land und Leute, über Bräuche, alte Sagen und Geschichten und beantworten geduldig alle Fragen.

Ausflug in den Spreewald Gegen 13:30 Uhr legten wir zum Mittagstisch am Restaurant „Spreewaldhof“ an. Ob nun Kartoffelsuppe mit Wienerle, Kartoffeln mit Quark und Leinöl, einem typischen Spreewälder Gericht oder andere Speisen, alle kehrten nach dem Essen zufrieden und satt auf ihre Kähne zum zweiten Teil der Kahnfahrt zurück. Während des Mittagessens hatten die beiden Fährmänner die Tische mit feinem weißen Porzellan, Kaffee und Kuchen eingedeckt. Bei angenehmen Sonnenschein ging es nun durch den historischen Teil von Lehde Ausflug in den Spreewald nach Lübbenau und über einen größeren und tieferen Hauptfließ wieder zurück zu unserem Startpunkt, der Quappenschänke. Im Nachhinein frage ich mich, ob in diesem idyllischen Landstrich das Wort ‚Hektik‘ überhaupt zum allgemeinen Wortschatz der Bewohner gehört.

In der Quappenschänke fand das geplante Abendessen – der Spreewaldabend statt. Ein warmes Büffet mit typischen Spreewälder Speisen – Fisch, Wild, Kartoffeln, Quark und vieles mehr bot für jeden eine leckere Auswahl. Auch die Kultur kam nicht zu kurz. Zwei typisch sorbisch/wendisch gekleidete Frauen erzählten aus dem Leben des Spreewalds, sangen Lieder, Ausflug in den Spreewald trugen Gedichte vor und präsentierten sorbische/wendische Kleidung (zusammengehalten von hundert Stecknadeln!!!). Im Anschluss sorgte ein Alleinunterhalter mit seiner Orgel für Stimmung. Schnell sprang der Funke auf das Publikum über und so füllte sich die Tanzfläche. Die Stimmung, die unsere Jugend dort verbreitete, ließ einige ältere Damen erröten und ihre Gatten in Erinnerungen schwelgen!

Ausflug in den Spreewald Gegen 21:30 Uhr brachen wir dann zu unserer Lampion-Kahnfahrt durch den dunklen Spreewald auf, die uns zurück zum Schlosspark von Lübbenau führte. Hier wartete bereits unser Busfahrer der uns sicher zurück ins Hotel brachte. Angekommen fielen die meisten müde ins Bett, andere nahmen noch einen Absacker bevor es ins Bett ging und knüpften interessante Kontakte zur Feuerwehr in einem Nachbarort von Annaberg - Buchholz. Das nenne ich dienstbeflissen!

Ausflug in den Spreewald Am Samstag war nun ein Ausflug nach Cottbus geplant. So ging es morgens mit dem Bus nach Cottbus. In Cottbus angekommen nahmen wir unsere Stadtführerin auf, die uns erst per Bus durch die Stadt führte und später zu Fuß durch die Innenstadt. Versorgt mit den wichtigsten Informationen über die Stadt entließ sie uns gegen Mittag im Zentrum, wo gerade ein bunter Wochenmarkt stattfand. So ließen sich die meisten am Markt nieder und genossen -wieder bei herrlichen Sonnschein (in der Heimat regnete es in Strömen!) - die Musik. Mit Kaffee, Kuchen, verschiedenen Speisen und Getränken konnte man sich vor der Weiterfahrt hier stärken. Was uns von der Stadtführung auf jeden Fall hängen geblieben ist: Die deutsche Sprache bietet von der Satzbildung her gesehen ungeahnte Möglichkeiten !

Ausflug in den Spreewald Gegen 13:30 Uhr ging es wieder zurück Richtung Lübbenau. Unterwegs machten wir einen Stopp in der Slawenburg Raddusch. Diese Nachbildung einer typischen slawischen Rundwallburg aus dem 9./10. Jahrhundert wurde von 1994 – 2003 in einem stillgelegten Braunkohletagebaugebiet neu erbaut. So, nun wäre auch diese Bildungslücke erfolgreich geschlossen .

Bevor es zurück ging ins Hotel machte der Bus nochmal einen Halt in Lübbenau. Hier fand an diesem Wochenende der Kürbiskernmarkt statt. So konnte man nochmal allerlei Spreewälder Spezialitäten wie Gurken, Meerrettich, Senf oder diverse Keramik sehen und kaufen.

Ausflug in den Spreewald Das Abendessen nahmen wir wieder in unserem Hotel ein, welches sich nun nach den Beschwerden am ersten Abend so richtig ins Zeug gelegt hatte. Diesmal ließ das Abendessen keine Wünsche offen und alle waren damit sehr zufrieden. Nach dem Abendessen bekamen wir dann mit einem Live-Auftritt der besonderen Art (außerhalb des Reisepreises – wenn wir das vorher gewusst hätten...) von unserem Kellner einen unvergesslichen Abend präsentiert. Mit Liedern wie „Blondes Gift“, „Erklär‘s mir“ oder „ Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ heizte uns Mathow so richtig ein, bis die Jugend auf den Stühlen tanzte.

Ausflug in den Spreewald Am Sonntagmorgen ging es nun wieder auf die Heimfahrt. In Dresden durften wir noch an einer zweistündigen Stadtführung teilnehmen, erst erkundeten wir per Bus verschiedene Stadteile bevor wir noch einen Blick in den Dresdner Zwinger werfen konnten. Leider war die Zeit viel zu kurz um mehr von Dresden sehen zu können. Aber vielleicht hat diese kurze Stippvisite Appetit auf einen weiteren Ausflug nach Dresden, die sächsische Schweiz und das Elbsandsteingebirge gemacht.

Nach einer kurzen Rast, auf der wir die vom Hotel angefertigten Lunchpakete verzehrten, ging es weiter. Gegen 20:00 Uhr wollten wir in Ladenburg im Restaurant „Forschners Schützenhaus“ zum Abendendessen einkehren und die Fahrt ausklingen lassen. Leider machten uns die Verkehrsverhältnisse einen Strich durch die Rechnung. Durch einen größeren Stau und fast 3 Stunden Wartezeit kamen wir erst gegen 23.30 Uhr wieder in Wilhelmsfeld an und mussten so das Abendessen ausfallen lassen.

Trotzdem war es ein gelungener Ausflug an den wir noch lange denken werden. Gerade die Kahnfahrt bei zwar kühlen Temperaturen aber herrlichem Sonnenschein war ein Highlight des Ausflugs –auch wenn so manchem das Sitzen am Ende schwer fiel. Aber auch die Hits von Mathow werden uns sicher noch lange begleiten. Und wenn nicht – dann glatschtsglei!

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Frank & Petra Zocher
geändert am 26. 10. 2013