Termine

Termine
27.07.
19:00
Gerätewartung

Arbeiten an Technik

 
29.07.
19:00
Übung
Gruppenführer
Ort:

Gerätehaus

Thema:

Übung

 
21.08.
10:00
FFW Frühshoppen Kerwe
Altneudorf
Treffpunkt:

9:30 Uhr Gerätehaus

Kleiderordnung:

Feuerwehr-Sweatshirt & Kappe

 
02.09.
19:00
Übung
Gruppenführer
Ort:

Gerätehaus

Thema:

Übung

 
04.09.
10:00
Tag der offen Tür
Heiligkreuzsteinach
Treffpunkt:

9:30 Uhr Gerätehaus

Kleiderordnung:

Feuerwehr-Sweatshirt & Kappe

 
08.09.
19:00
Maschinistentreffen

Arbeiten an Fahrzeugen

 
28.09.
19:00
Gerätewartung

Arbeiten an Technik

 

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News

Einsatz am 28.07.2012

Wohnhausbrand in Heiligkreuzsteinach

Wohnhausbrand in Heiligkreuzsteinach Der vergangene Freitag war wohl der bisher heißeste Tag in diesem Jahr. Das aber die folgende Nacht derart heiß werden würde, hatte wohl keiner geahnt.

Um 2:48 Uhr wurde am 28.07. Brandalarm für die Wehr ausgelöst. Gemeldet war ein Scheunenbrand in der Hüttengasse in Heiligkreuzsteinach. Bereits auf der Anfahrt bekamen wir die Info, dass die Scheune bereits in voller Ausdehnung brennen würde und schon am Ortsausgang von Altneudorf war ein heller Feuerschein am Nachthimmel über Heiligkreuzsteinach zu erkennen. Dieser ließ aber nichts Gutes erahnen.

Wohnhausbrand in Heiligkreuzsteinach Bei unserem Eintreffen am Einsatzort brannten die Scheune sowie ein benachbarter Schuppen bereist in voller Ausdehnung und auch auf den Dachstuhl des Wohngebäudes hatte das Feuer schon übergegriffen. Nach kurzer Absprache übernahm die Besatzung des MTW die Koordination der nachrückenden Kräfte und richtete am Marktplatz einen Bereitstellungsraum ein. Von hier aus konnten die Fahrzeuge der nachrückenden Wehren der Einsatzstelle gezielt zugeführt werden. Ebenso übernahm man die Koordination der Atemschutzgeräteträger und richtete beim Eintreffen der Feuerwehr Neckargemünd eine Atemschutzsammelstelle ein.
Hier meldeten sich alle Atemschutzgeräteträger und wurden dann den verschiedenen Einsatzabschnitten zugeteilt.

Wohnhausbrand in Heiligkreuzsteinach Im Laufe des Einsatzes übernahm der MTW auch Logistikaufgaben und brachte so z.B. Wassersauger und Verpflegung für die Einsatzkräfte an den Einsatzort. Vor allem Getränke waren bei dem stundenlangen Einsatz wichtig.

Die Besatzung des HLF10/6 bekam den Auftrag, die Einsatzstelle vom "Sändel" aus anzufahren. Hier begann man mit der Brandbekämpfung und einer sogenannten Riegelstellung, um das Nachbargebäude "Am Schmiedacker" zu schützen. Ein Übergreifen der Flammen konnte so verhindert werden.

Da immer mehr Feuerwehren zur Unterstützung kamen, reichte die Wasserversorgung über die Hydranten des Wassernetzes nicht mehr aus. Zusammen mit der Feuerwehr Altneudorf baute die Besatzung des LF8/8 eine Wasserleitung vom Sportplatz her auf, von wo aus das Wasser der Steinach zur Einsatzstelle geleitet wurde.

Wohnhausbrand in Heiligkreuzsteinach Als der Brand weitgehend gelöscht war, konnten unsere Kräfte nach und nach aus dem Einsatz herausgelöst werden. Nach Absprache mit der Einsatzleitung machte man sich wieder auf den Rückweg nach Wilhelmsfeld.
Am Gerätehaus wurden die verschmutzten Schläuche noch gereinigt und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht.

Während des Einsatzes war von Kommandant Backfisch eine Ersatzalarmierung für die Feuerwehr Altenbach hinterlegt worden. Diese konnte nun wieder aufgehoben werden.
Nach einer kurzen Nachbesprechung war für uns der Einsatz beendet.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich nach unserer Kenntnis noch bis zum Mittag hin.
Die Brandursache war bei unserem Abrücken noch unklar.

Alarmierungszeit: 02:48 Uhr
Ausrückzeit: 02:55 Uhr
Einsatzende: 07:35 Uhr
Eingesetzte Fahrzeuge: MTW, HLF 10/6, LF 8/8
Feuerwehrleute: 14

Folgende weitere Kräfte waren im Einsatz:

  • Feuerwehr Heiligkreuzsteinach Abt. Heiligkreuzsteinach
  • Feuerwehr Heiligkreuzsteinach Abt. Lampenhain
  • Feuerwehr Schönau Abt. Stadt
  • Feuerwehr Schönau Abt. Altneudorf
  • Feuerwehr Schriesheim
  • Feuerwehr Neckargemünd
  • Feuerwehr Heddesbach
  • Unterkreisführungsgruppe Neckargemünd
  • Unterkreisführer Frank Merkel
  • Stv. Kreisbrandmeister Udo Dentz
  • Rettungsdienst
  • Polizei
  • Kripo
  • EnBW

Großbrand in Heiligkreuzsteinach / Überlandhilfe Mehr Bilder gibt es hier

Markus Backfisch
geändert am 28. 08. 2012


Bericht in der RNZ Online vom 31.Juli 2012

Brandursache weiter unklar

Heiligkreuzsteinach. Nach wie unklar ist die Ursache des Brandes eines Wohnhauses in Heiligkreuzsteinach vom vergangenen Samstag. Nach Angaben der Polizei untersuchten die Brandexperten der Kripo gemeinsam mit Kriminaltechnikern und einem Brandspürhund das Gebäude. Als Brandausbruchstelle sei eindeutig der Holzschuppen lokalisiert worden, der direkt neben dem Haupthaus liegt. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gebe es nicht. Vielmehr gehen die Ermittler davon aus, dass das Feuer durch einen Defekt an einer Stromleitung oder des in dem Schuppen abgestellten "Oldtimers", eines Citroen 2CV, verursacht wurde. Weitere Untersuchungen diesbezüglich werden vom Landeskriminalamt Stuttgart durchgeführt. (pol)


Bericht in der RNZ Online vom 30.Juli 2012

Heiligkreuzsteinach: Flammen beenden Familienurlaub

Von Anja Hammer

Heiligkreuzsteinach. Der Albtraum eines jeden Urlaubers: Während man sorglos Ferien an der Sonne macht, brennt daheim das Zuhause ab. Genau dieses Schreckensszenario ist am Wochenende einer Heiligkreuzsteinacher Familie passiert. In der Nacht auf Samstag standen ihr Wohnhaus und ein angrenzender, als Garage genutzter Schuppen in der Silbernen Bergstraße in Flammen, auch die Nachbarhäuser waren zeitweise in Gefahr. Der Großbrand hielt insgesamt rund 140 Feuerwehrleute auf Trab, erst gegen 17.30 Uhr, nachdem die Floriansjünger mehrmals ausrücken mussten, war er vollständig gelöscht. Die Brandursache ist noch unklar.

Gegen 2.44 hatte ein Nachbar das Feuer bemerkt und die Einsatzkräfte benachrichtigt. Als die ersten Wehrleute eintrafen, war das Ausmaß des Brandes bereits enorm: Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Dach des zweistöckigen Wohnhauses, der Holzschuppen brannte schon komplett: "Man hat den hellen Feuerschein schon von Weitem gesehen", berichtete der Gesamtkommandant der Heiligkreuzsteinacher Wehr, Christian Hintenlang. Ein paar Meter weiter, auf dem Nachbargrundstück, waren "die Schneefänger auf dem Dach schon angekokelt, die Rollläden geschmolzen und einige Fenster zerborsten", beschreibt Hintenlang den ersten Eindruck. Auch beim anderen Nachbargebäude war die Lage brenzlig: Die Flammen drohten auf einen angrenzenden Stall mit 50 Kühen darin überzugreifen, die Folie um das gelagerte Heu war bereits geschmolzen.

"Das hätten wir nicht alleine in den Griff bekommen", sagte Gesamtkommandant Hintenlang am Sonntag gegenüber der RNZ. So wurde zusätzlich zu den schon alarmierten Wehren aus Schönau und Schriesheim noch Unterstützung aus Wilhelmsfeld, Neckargemünd, Bammental und Heddesbach geordert. Sie waren mit 21 Fahrzeugen angerückt, zusätzlich zu den vier Löschwagen aus den Heiligkreuzsteinacher Abteilungen.

Gemeinsam schafften sie es, zwei große Gasflaschen, die sich in dem brennenden Wohnhaus befanden, zu bergen, die Nachbargebäude zu schützen und den Brand bis etwa 7 Uhr zu löschen. Entwarnung konnte allerdings erst um 17.30 Uhr gegeben werden, denn immer wieder tauchten neue Rauchschwaden und Glutnester auf.

Nach Polizeiangaben konnten die Feuerwehrleute aber nicht verhindern, dass das Haus "komplett zerstört wurde und nicht mehr bewohnbar ist", wie ein Polizeisprecher sagte. Gesamtkommandant Hintenlang bestätigte: Das obere Geschoss ist ausgebrannt, im Erdgeschoss steht das Löschwasser - trotz frühzeitig eingesetzter Pumpen. Der Schaden wird auf etwa 300.000 Euro geschätzt.

Der Heiligkreuzsteinacher Bürgermeister Karl Brand hat sich einen Eindruck verschafft: "Das sieht aus wie im Krieg, wie zerbombt." Mit den Bewohnern hat er ebenfalls schon gesprochen, "über Handy". Denn: Die Familie war erst Ende letzter Woche in den Urlaub aufgebrochen. Sie war mit dem Wohnmobil unterwegs, als sie von einer Bekannten die Schreckensnachricht erfuhr. "Sie waren richtig niedergeschlagen, aber das ist ja klar", sagt Bürgermeister Brand über die Stimmung am Telefon. Die betroffene Familie hat sich sofort auf die Rückreise gemacht und ist mittlerweile wieder im Odenwald angekommen. Die "gute" Nachricht: Die Hilfsbereitschaft ist groß. Bürgermeister Brand hat schon mehrere Anrufe erhalten, viele haben der betroffenen Familie eine Bleibe anbieten wollen.

Zum Bericht in der RNZ Online mit weiteren Bildern


Bericht in der RNZ Online vom 28.Juli 2012

Großeinsatz bei Wohnhausbrand

Heiligkreuzsteinach. 140 Feuerwehrmänner aus Heiligkreuzsteinach, Schönau, Wilhelmsfeld, Schriesheim, Neckargemünd und Bammental waren frühen Samstag Morgen damit beschäftigt, ein brennendes, zweistöckiges Wohnhaus sowie eine angrenzende Werkstatt in der Silbernen Bergstraße in Heiligkreuzsteinach zu löschen. Zwei benachbarte Gebäude wurden außerdem vorsorglich mit Wasser gekühlt, um durch die große Hitzeentwicklung ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.

Nach den ersten Erkenntnissen war das Feuer aus bislang unbekannten Gründen gegen 2.20 Uhr in einem Holzschuppen ausgebrochen und hatte sich schnell auf das angrenzende Wohnhaus ausgebreitet, so die Polizei in einer Mitteilung. In der Werkstatt wurde unter anderem ein Auto Raub der Flammen.

Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass etwa 50 Kühen in einem Stall eines benachbarten Hofes nichts geschah, auch mussten einige Gasflaschen in Sicherheit gebracht werden. Die Löscharbeiten waren erst gegen 8 Uhr beendet. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Bewohner des Hauses befinden sich derzeit in Urlaub.

Der Sachschaden an dem brennenden Anwesen sowie an einem benachbarten Haus, an dem durch die Hitzeentwicklung Fensterscheiben barsten, beträgt nach ersten Schätzungen rund 300.000 Euro. Die Heidelberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (pol)